FTSV Altenwerder vs. SVHR 0:0 (0:0) 5:6 n.E.

 

Kein Torfestival wie früher…

 

…zumindest nicht in der regulären Spielzeit!

 

Gab es früher in den Punktspiel-Duellen immer viele Tore, so war es diesmal im Pokal ein anderes Spiel. Der hat ja eben auch so seine eigenen Gesetze.

 

So galt es diesmal erstmal hinten den Kasten sauber zu halten.

Prio 1 an diesem Tag also: die Defensive muss erst mal stehen!

 

Schwer genug, fehlten wieder einige Akteure – allen voran Keeper Dennis „Schulle“ Schultz.

 

Das spornte jedoch das ganze Team nur noch mehr an, nicht so viel Bälle auf unser Tor fliegen zu lassen. Und das gelang über die gesamte Spielzeit auch recht gut.

 

Einzig in der 1. Halbzeit segelten ein paar Ecken und Flanken auf unser Gehäuse, doch konnten diese allesamt entschärft oder geklärt werden.

Größtenteils versuchten es die Gastgeber dann immer wieder über bzw. hinter unsere letzte Kette zu kommen.

Doch auch hier stellten wir uns immer besser drauf ein. Wobei wir zwar zunächst weiterhin noch einige Ecken produzierten, was wir später aber immer souveräner geklärt bekommen haben.

 

Auch wenn wir das nicht zu 100% in der 2. Halbzeit abstellen konnten, so ließen wir nur noch eine Großchance zu, die vom „Ersatz-Keeper“ Jarnuszak vereitelt werden konnte.

Natürlich auf Kosten einer Ecke ? Die klärte Kapitän „Flogge“ Gebauer zur nächsten, und diese wiederum „Michl“ Janko dann gänzlich. 2 unserer Abwehr-Garanten

(neben Claus & Schwieger…später Paus und Wieckhoff).

 

Wobei allesamt ohne die tolle Abwehrarbeit der anderen vor Ihnen

(allen voran „Nille“ Matthiessen, der mit viel Laufpensum brillierte ?) sicher sehr viel mehr zu tun bekommen hätten! Hut ab – das war großartig!

 

Zudem haben wir immer wieder Angriff auf Angriff gestartet, so dass es ein munteres Spielchen wurde. „Matze“ Walters und unser „Schnitzel“ Yannick Sottorf wurden durch Sasa „Kova“ Kovacevic und „Wrobbl“ Wroblewsky immer wieder klug geschickt, und brachen immer wieder durch, um für uns einige Chancen zu kreieren.

Die wir dann in letzter Konsequenz jedoch nicht nutzen konnten.

 

Perfekter „Bällefestmacher“ und „Ableger“ war in der Spitze dann noch unser Lars „Gerse“ Gersdorf. Der uns allerdings nun leider länger fehlen wird. Kurz vor der Halbzeit erlitt er einen Archillessehnenriss und muss (nachdem er grade nach Kreuzbandriss wieder toll auf Touren kam) erneut den langen Weg auf den Platz zurückfinden.

Alle wünschen Dir nur das Beste dafür!

 

Um vielleicht doch noch den entscheidenden Treffer in der regulären Spielzeit zu landen,

biss der angeschlagene „Gerri“ Diederichsen noch mal auf die Zähne und kam auf´s Feld.

Er sollte nun zwar nicht der entscheidende Torschütze werden, jedoch einer von den kommenden 11er-Schützen sein, der uns den Einzug in die nächste Runde bescheren sollte.

 

Was also in den 70 Minuten nicht gelang, sollte nun im Elfmeter-Schießen passieren.

 

So kam es dann. Ein Ball nach dem anderen passierte die Torlinie.

Konnten die ersten 5 Schützen der Gastgeber verwandeln, so taten es ihnen Matthiessen, Diederichsen, Wroblewsky, Sottorf und Gebauer gleich.

Gut also zu wissen, dass wir so tolle Schützen haben.

Auch wenn der Keeper zumeist knapp dran war, so waren die Bälle so scharf und gut geschossen, dass er den Ball eben immer hatte…aber eben auch nur FAST!

Anders als bei uns. Da war der Goalie einmal RICHTIG dran und parierte…das reichte ?

 

Denn als Walters seinen Elfer als 6ter Schütze von uns auch noch den Ball in die Maschen setzte, nahm der Jubel seinen Lauf!

 

Großer Dank auch noch an „Arturo“ Gorski, „Clemo“ Dolling und „Holly“ Holtorf, die sich trotz Blessuren bzw. Null Training mit auf die Bank gesetzt und mitgeholfen haben, dass Ding zu rocken. Genauso wie der restliche Anhang, der den Kurs nach Altenwerder nahm!

Es ist geschafft und vollbracht! Wir sind weiter auf richtigem Kurs - 3. Runde wir kommen!!!

  

Die Ü32

 

Aufstellung:

Jarnuszak – Schwieger (55. Paus) - Janko – Gebauer – Claus (45. Diederichsen) - Matthiessen – Wroblewsky – Sottorf – Kovacevic – Walters – Gersdorf (30. Wieckhoff)