Blau/Weiß 96 vs. SV HR 5:3 n.E. (0:0/1:1)

 

Der Glücklichere hat gewonnen!

 

Sagt man nach einem Spiel, man hat keinen Klassen-Unterschied gesehen, so möchte man dem Klassenhöheren normalerweise keine so gute Leistung konstatieren.

 

In unserem Pokal-Fight gegen die Gastgeber aus Schenefeld jedoch, kann man wirklich schon mal sagen, dass Blau/Weiß 96 (sofern sie weiter so die Saison gestalten) sicher ein heißer Kandidat für den Aufstieg in die Verbandsliga ist! Denn das Spiel von beiden war TOPP!

 

Es entwickelte sich ab der 1. Minute ein turbulentes Spiel, was den Zuschauern sicher gut gefallen hat.

 

Chancen hüben wie drüben waren keine Seltenheit, wobei sich das Chancenplus zunächst auf der Gastgeber-Seite befand…

 

Wir hatten mit unserem „Kubi“ zum Glück einen sehr gut aufgelegten Keeper im Kasten, der

3-4 Hochkaräter vereiteln konnte.

 

Unsere Chancen waren zwar auch da, doch setzten wir diese eher etwas daneben,

wie z.B. Matthiessen, dessen Schuss knapp am Giebel vorzischte.

Schade, dass er mit diesem Knaller seine tolle Leistung an diesem Tag nicht veredeln konnte…

 

Es wäre wirklich zu schön gewesen, wenn sich die Mannschaft für den ganzen Aufwand hätte belohnen können.

Denn alle, die da gestern auf dem Platz standen, hatten den Sieg verdient gehabt.

 

Allerdings auch die Gastgeber, die nicht weniger Aufwand betrieben hatten.

Es war eben ein tolles Spiel auf Augenhöhe, das mit Blau/weiß am Ende im Elfmeterschießen den glücklicheren Sieger stellte.

 

Den Führungstreffer in der 53. Minute konnte unser „Mile“ Milovanovic gleich 4 Minuten nach seiner Einwechslung in der 64. Noch ausgleichen!

Und auch nach einem schönen Solo-Lauf von unserem "Mattes" Walters wäre es noch fast zum Siegtreffer für uns gekommen, hätte der Keeper seine Hereingabe von ihm zu Wroblewsky nicht noch abgefangen…

 

So kam es zum Showdown vom Punkt…und das ist eben auch ein bischen Glück…

 

Wirklich schade, dass für uns gefühlt zum 1. Mal in der Geschichte der jetzigen „Alten Herren“ in der 1. Runde im Pokal schon Schluss ist, wo wir diesen Wettbewerb doch so lieb gewonnen haben…

Da müssen wir ab jetzt eben noch mehr Gas geben und die Punktspiele gewinnen ;-)

 

Auf diese Leistung können wir auf jeden Fall aufbauen!

Wir wissen, dass uns aber auch noch mindestens 2-3 Wochen fehlen, um für die Meister-Runde wirklich gewappnet zu sein.

Dennoch brauchen wir uns mit unserem Team weiterhin hinter keiner Truppe zu verstecken!

 

Bekommen wir wieder die Power und Cleverness vergangener Tage & den Siegeswillen und das Selbstvertrauen rein, so können wir auch wieder eine bessere Rolle als in der vergangenen Saison spielen.

 

Auf diesem Wege möchten wir Timon Dehner auf das Herzlichste begrüßen!

Ein interessanter & intelligenter Spieler, der unseren Altersdurchschnitt mal wieder etwas nach unten zieht, und uns sicher auch auf dem Platz noch viel Freude bereiten wird!

 

Er wird quasi die große Lücke von unserem „Holly“ einnehmen, der aufgrund von gefühlten 7 Kreuzbandrissen sich nun leider endgültig von der aktiven Zeit AUF dem Platz verabschiedet.

Dass er sich zumindest noch NEBEN dem Platz und sich im Team ums Team einbringt, kann uns als Truppe dennoch freuen! Vielen Dank dafür und dass Du Dich all die Jahre für uns aufgeopfert hat!!!  

 

Auch Achim Gastein hat sich nach vielen Jahren entschieden, sich nun zurückzuziehen.

Vielen Dank für die Naschis in all der Zeit…sie werden dem Team sicher fehlen, doch so müssen wir die schon mal nicht mehr abtrainieren :-)

 

Doch bleiben uns trotz allem noch viele gute Spieler, die für eine ansprechende und erfolgreiche Saison stehen können.

Und wer weiß…vllt. kommt auch noch der ein oder andere Überraschungs-Spieler hinzu ;-)

 

In diesem Sinne…freuen wir uns nun auf die neue Saison!

Mit mehr Siegen, mehr Spaß und dafür umso weniger Verletzungen, damit wir weiterhin mit unserem Team für Furore sorgen können!

 

Die Ü32

 

 

Aufstellung:

Kubowski – Richters  – Phillipp  – Claus (60. Milovanovic/85. Plichta) - Gebauer –Matthiessen – Meesenburg – Gersdorf – Walters - Wroblewsky –

Dolling (45. Granzow)